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Brühkaffee lebt von den facettenreichen Aromen, die sich durch das Aufbrühen am besten entfalten. Deshalb ist v.a. ein guter Handfilterkaffee die aromatischste Form, in der man Kaffee überhaupt genießen kann. Mittlerweile gibt es vielfältiges Equipment, das diesen Genuss perfektionieren. Eines davon ist der Drip Assist von Hario. Wir haben ihn getestet – und sind begeistert.

Mann mit grüner Weste vor Tisch mit Brühkaffeeequipment

 

So funktioniert der Drip Assist:

Grafik zu Hario Drip Assist

Dieses Barista-Tool besteht aus einem Zwei-Ring-System. Im inneren Ring befinden sich drei größere Löcher, im äußeren zehn kleinere. Damit trifft der Wasserfluss maximal verteilt auf das Kaffeepulver, und die Geschwindigkeit, mit der das passiert, kann besser reguliert werden. Der Vorteil für Ottonormal-Kaffeeküchen: eine Barista-Kanne mit dünnem Schwanenhals, die den Wasserstrahl gezielter als ein Wasserkocher in den Filter gießen kann, ist nicht mehr nötig. Ein weiterer Clou: wird aus Versehen zu viel Wasser in einen der Ringe gegossen, schwappt es über in den anderen, sodass weiter gleichmäßig gebrüht wird. Und selbst für Profis ist der Drip Assist spannend: das Ring-System erlaubt es, mit der Brühgeschwindigkeit zu spielen und zu ganz individuellen Brührezepten zu finden.

Kunststoffkaffeefilter mit FilterpapierKunststoffring für Kaffeeaufguss

 

Für 1 großzügige Portion Kaffee à ca. 280ml:

Ca. 20g Kaffeepulver, gemahlen für Filterkaffee

Ca. 300ml Wasser, erhitzt auf 97°C

Filterpapier wie in den Filter einlegen, Kaffee einfüllen und Drip Assist direkt auf den Filter setzen. Jetzt einen Schwall Wasser in die Mitte des Drip Assist gießen und 30sek ruhen lassen. Restliches Wasser in den äußeren Ring gießen – und genießen.

Glaskanne mit Kaffeefilter und Wasserkanne