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Bis zu unseren Tassen hat Kaffee einen weiten Seeweg von der Plantage bis zum Röster unseres Vertrauens hinter sich gebracht. Klar, der muss sein Handwerk verstehen, damit wir richtig guten Kaffee bekommen. Und dann kommt es auf uns an: wie wir ihn zuhause lagern, entscheidet über die Qualität des Kaffeegenusses. Hier lesen Sie, wie Sie Kaffee richtig aufbewahren.

Rohkaffee

… ist wie die meisten Samen, der am längsten haltbare Teil der Kaffeekirsche. 36 Monate übersteht er problemlos, sollte jedoch wie gerösteter Kaffee licht- und aromageschützt aufbewahrt werden. Eine kühle Lagerung, die weder zu feucht noch zu trocken ist, wird zudem empfohlen.

Gerösteter Kaffee

… wird am besten nicht vorgemahlen, sondern in ganzen Bohnen gelagert. Auch hier empfiehlt sich der Licht- und Aromaschutz: Verpackt in einem Beutel mit Aromaventil bleiben die gerösteten Kaffeebohnen bis zu 18 Monate lang unverändert frisch. So verschlossen sind die Bohnen vor Sauerstoff geschützt, der durch Oxidation zur die Röstaromen nach und nach zerstört. Über das Ventil kann das Kohlendioxid entweichen, das vom Kaffee in den ersten Tagen nach der Röstung abgegeben wird.

Angebrochene Verpackungen

… oder selbst gerösteter Kaffee kann in eine luftdichte Keramik- oder Blechdose gegeben und bei 10 bis 18 Grad Celsius gelagert werden. Von der Lagerung im Kühlschrank sollte jedoch abgesehen werden, da Feuchtigkeit und Fremdaromen schnell vom Kaffee aufgenommen werden.

Gemahlener Kaffee

… wird rasch zu einem empfindlichen Frischeprodukt, das ähnlich wie geröstete Bohnen unbedingt luftdicht und lichtgeschützt gelagert werden sollte. Die Originalverpackung bzw. eine Keramik- oder Metalldose eignen sich dazu. Achtung: gemahlener Kaffee reagiert empfindlich auf jedes Umfüllen und sollte nach etwa 14 Tagen aufgebraucht sein. Immer empfiehlt sich, nur so viel wie nötig zu kaufen und wenn möglich direkt vor dem Brühen zu mahlen.