Aromatische Vielfalt aus einem Kaffeeland. Drei Kaffees aus El Salvador.
El Salvador ist ein kleines Land in Zentralamerika mit einer langen Kaffeetradition und einer vielfältigen Landschaft, die ideale Bedingungen für hochwertigen Arabica‑Kaffee schafft. Trotz seiner begrenzten Fläche hat sich der Kaffeeanbau durch fruchtbare vulkanische Böden, günstige Höhenlagen und ein ausgeprägtes Tag‑Nacht‑Klima zu einem Standort entwickelt, an dem komplexe und charakterstarke Kaffees entstehen. Die Kaffeeregionen des Landes zeichnen sich durch steile Terrassen, abwechslungsreiche Mikroklimate und engagierte Kleinproduzentinnen und Kleinproduzenten aus, die mit großer Sorgfalt und Erfahrung arbeiten. Über Jahrzehnte hinweg war El Salvador als eines der am besten organisierten Kaffeeanbauländer Zentralamerikas bekannt und bemüht sich heute, diese Tradition mit modernen Qualitätsansprüchen zu verbinden.
El Chirrion wächst im Hochland der Region Chalatenango, einer der aufstrebenden Kaffeegebiete im Norden des Landes. Die vulkanischen Böden und die Höhenlage sorgen für ein natürliches Gleichgewicht zwischen Süße und Struktur. Der Kaffee wird von Hand geerntet und nass aufbereitet. In der Tasse zeigt er Aromen von Milchschokoladen und gerösteten Haselnüssen, ein weich wirkendes, harmonisches Profil mit angenehmem Nachklang, das sowohl als Filterkaffee als auch in milchbasierten Zubereitungen überzeugt.
Salvero stammt aus der Region Apaneca Ilamatepec im Westen El Salvadors, einem Gebiet mit ausgeprägt vulkanischen Böden und abwechslungsreichen Mikroklimata. Hier kultivieren Produzenten wie Mauricio Salaverria Kaffees, die durch eine sorgfältige Verarbeitung und gezielte Aufbereitung ihre aromatische Tiefe entfalten. Dieser Kaffee zeichnet sich durch ein lebendiges Profil mit Fruchtnoten wie Ananas, Litschi und weiteren exotischen Akzenten aus. Salvero ist ein vielschichtiger Kaffee, der durch sein fruchtiges, klares Charakterbild besticht und besondere Genussmomente eröffnet.
Tepeca kommt aus der Cordillera de Bálsamo und den Hängen des Quetzaltepec. In dieser Berglandschaft nutzen mehrere kleinbäuerliche Betriebe die natürlichen Vorzüge des Landes; die fruchtbaren Vulkanböden und das Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten begünstigen eine gleichmäßige Reifung der Kaffeekirschen. Die Varietäten, selektiv von Hand geerntet und nass aufbereitet, ergeben einen Arabica, der mit klaren Aromen von Milchschokoladen und Haselnüssen überzeugt. Tepeca zeigt ein rundes, ausgewogenes Profil mit angenehmer Fülle und einem harmonischen Nachklang.
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