Chiapas
ist der südlichste Bundesstaat Mexikos und eine bedeutende Kaffeeanbauregion des Landes. Die Bohnen dieses Kaffees stammen von zahlreichen KleinfarmerInnen aus den Gemeinden Jaltenango und Villacorzo. Ihre Farmen liegen in Höhenlagen zwischen 1.100 und 1.500 Metern und umfassen im Durchschnitt etwa 1,5 Hektar. Angebaut werden vor allem Bourbon und Arabic Typica. Vulkanische Böden, verschiedene Mikroklimata, feuchte Bedingungen, ausreichend Sonneneinstrahlung und passende Temperaturen schaffen die Voraussetzungen für Strictly High Grown Coffee.
Die klein strukturierten Farmen werden häufig von Familien bewirtschaftet. Geerntet wird zwischen Januar und April. Die Kaffeekirschen werden von Hand gepflückt und direkt auf den Farmen weiterverarbeitet. So bleibt der Weg von der Ernte bis zur Aufbereitung eng mit den jeweiligen Betrieben und ihren Arbeitsweisen verbunden.
Kooperativen
verbinden die KleinfarmerInnen miteinander und schaffen gemeinsame Strukturen für Wissen, Vermarktung und den Zugang zu internationalen Märkten. Unterstützung erhalten die ErzeugerInnen unter anderem durch Partner wie die Exportadora de Café California. Der Pergamentkaffee wird dort eingelagert und zwischen Februar und Juli für den Export vorbereitet. Diese Zusammenarbeit bündelt viele kleine Produktionsmengen und ermöglicht eine koordinierte Qualitätskontrolle.
Kooperativen spielen in dieser Anbaustruktur eine wichtige Rolle. Sie erleichtern den Austausch zwischen den FarmerInnen, unterstützen die Weitergabe von Fachwissen und schaffen Wege, Kaffee gemeinsam auf internationalen Märkten anzubieten. Die Qualität entsteht dabei auf den einzelnen Farmen und wird durch abgestimmte Prozesse bis zur Ausfuhr begleitet.
Aufbereitung
erfolgt als gewaschener Kaffee. Die KleinfarmerInnen entpulpen die Kaffeekirschen direkt nach der Ernte von Hand und fermentieren die Bohnen anschließend in kleinen Tanks. Dabei löst sich das Fruchtfleisch vom Pergament. Nach der Fermentation werden die Bohnen gewaschen und in der Sonne getrocknet. Der schonende Prozess verlangt regelmäßige Kontrolle und führt zu einem klaren, strukturierten Rohkaffee.
In der Tasse zeigt dieser Kaffee ein ausgewogenes Profil mit floralen Anklängen sowie Noten von Zitrus, Schokolade und Karamell. Die sensorische Beschreibung umfasst eine lebendige Säure, einen angenehm ausgeprägten Körper und eine milde, klar erkennbare Struktur. Durch seine Aufbereitung und sein Aromaprofil eignet sich dieser Kaffee für Filterzubereitungen, French Press und Café Crème.
Mexiko
zählt zu den bedeutenden Kaffeeproduzenten der Welt. Der Anbau konzentriert sich auf Regionen mit Höhenlagen, fruchtbaren Böden und unterschiedlichen Mikroklimata. Chiapas nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Besonders die Kombination aus vulkanischen Böden, feuchten Luftbedingungen und Höhenlagen zwischen 1.100 und 1.500 Metern prägt die Voraussetzungen für hochwertige Arabicas.
Viele Farmen in Chiapas arbeiten kleinbäuerlich und verbinden traditionelle Handarbeit mit abgestimmten Aufbereitungsprozessen. Kooperativen und Exportpartner unterstützen die Vermarktung und schaffen Verbindungen zu internationalen AbnehmerInnen. So gelangen Kaffees aus einzelnen Gemeinden und Farmen in die globale Kaffeewelt, während ihre regionale Zuordnung erhalten bleibt.
Dieser Kaffee steht für die Verbindung aus kleinbäuerlichem Anbau, sorgfältiger Handernte und kontrollierter gewaschener Aufbereitung. Seine Herkunft aus dem Hochland von Chiapas zeigt sich in der Kombination aus floralen, zitrischen, schokoladigen und karamelligen Noten. Die Arbeit vieler KleinfarmerInnen und die gemeinsame Organisation über Kooperativen bilden die Grundlage für sein klares und ausgewogenes Profil.
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