Unser Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Verantwortung von der Herkunft bis zur Röstung –

seit 2008 arbeiten wir mit ausgewählten Partnern für transparente Qualität.

Deshalb achten wir entlang der Wertschöpfungskette auf klare Anforderungen an unsere Partnerfarmen,
auf ausgewählte Transportwege (z. B. Segelschifftransporte einzelner Kaffees) und auf energieeffiziente Röstverfahren in Bayern.
Die wichtigsten Maßnahmen und Kennzahlen stellen wir auf dieser Seite vor.

Unser Nachhaltigkeitsbericht

Wir machen offen sichtbar, wo wir stehen. Was wir tun. Und worauf wir hinarbeiten.
ca. 3 % Emission aus der Rösterei

ca. 3 % Emission aus der Rösterei

Seit 2025: Erste Segeltransporte

Seit 2025: Erste Segeltransporte

CO₂e/Importmenge Rohkaffee

8,82

kg CO₂e

Wald von oben mit Nebel

Scopes im Überblick

Verteilung der Emissionen

  • Scope 1: 2,82%
  • Scope 2: 0,06%
  • Scope 3: 97,11%

Scope 1 Emissionen

Nach Emissionskategorien

Das sind Emissionen, die direkt bei uns entstehen – zum Beispiel durch unsere eigenen Röstmaschinen, Heizungen oder Firmenfahrzeuge.

Scope 1 Emissionen t CO₂e %
Stationäre Verbrennung 65,53 2,43
Mobile Verbrennung 10,68 0,39

Scope 2 Emissionen

Nach Emissionskategorien

Das sind Emissionen, die bei der Erzeugung der Energie entstehen, die wir einkaufen – vor allem für Strom und Wärme.

Scope 2 Emissionen t CO₂e %
Strom 1,68 0,06

Scope 3 Emissionen

Nach Emissionskategorien

Das sind alle weiteren Emissionen, die mit unserem Geschäft zusammenhängen – zum Beispiel beim Anbau und Transport des Kaffees, bei Verpackungen, Geschäftsreisen oder der Entsorgung.

Scope 3 Emissionen t CO₂e %
Vorgelagerte energiebezogene Emissionen 13,01 0,48
Geschäftsreisen und Hotelübernachtungen 0,41 0,01
Pendeln & Home Office der Arbeitnehmenden 3,10 0,11
Abfallaufkommen im Unternehmen 2,98 0.11
Verbrauchsmaterial 1,54 0.06
Hardware 4,80 0,17
Transport & Verteilung vorgelagert 234,05 8,67
Vorprodukte 2361,48 87,49

Unsere Maßnahmen im Detail

Luzima, Partnerin seit 2008 – Finca Santa Elena, Costa Rica

Kaffeeanbau im Ursprung und unsere Verantwortung vor Ort

Im Kaffeeanbau im Ursprung entsteht ein wesentlicher Teil des CO₂-Fußabdrucks von Kaffee. Genau deshalb ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerfincas ein zentraler Bestandteil unseres Verständnisses von verantwortlichem Kaffeeanbau. Dort entsteht die Grundlage für Geschmack und Qualität – und dort liegen viele der wichtigsten Hebel, um Umweltwirkungen im Anbau zu verringern.

Unsere Arbeit im Ursprung begann auf der Finca Santa Elena in Costa Rica. Seit 2008 begleiten wir Luzma und unterstützen Projekte, die Anbaumethoden, Bodengesundheit und Ressourceneinsatz verbessern. Diese langfristige direkte Partnerschaft ist ein wichtiger Baustein unserer Arbeit für sorgfältig erzeugten Spezialitätenkaffee.

2014 kam mit Pacha Mama in Peru eine weitere enge Zusammenarbeit hinzu. Gemeinsam mit den FarmerInnen vor Ort entwickeln wir Maßnahmen für stabilere Ernten, bessere Infrastruktur und schrittweise umweltschonendere Anbau- und Verarbeitungsweisen.

Solche Partnerschaften wachsen über Jahre. Sie leben von Austausch, Vertrauen und einem gemeinsamen Verständnis von Qualität und Verantwortung. Deshalb unterstützen wir gezielt Programme und Initiativen unserer PartnerInnen, die im Ursprung wichtige Arbeit leisten – zum Beispiel Aufforstung, Weiterbildungen und effizientere Verarbeitungsschritte.

So entsteht Schritt für Schritt ein Netzwerk aus Fincas, Initiativen und Menschen, die sich für verantwortlichen Kaffeeanbau engagieren und gemeinsam daran arbeiten, die Emissionen im Ursprung zu verringern und hochwertigen Spezialitätenkaffee mit klar nachvollziehbarer Herkunft zu ermöglichen.

Pacha Mama, Zusammenarbeit seit 2014 – Peru
Plantage
Luzima, Partnerin seit 2008 – Finca Santa Elena, Costa Rica

Kaffeeanbau im Ursprung und unsere Verantwortung vor Ort

Im Kaffeeanbau im Ursprung entsteht ein wesentlicher Teil des CO₂-Fußabdrucks von Kaffee. Genau deshalb ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerfincas ein zentraler Bestandteil unseres Verständnisses von verantwortlichem Kaffeeanbau. Dort entsteht die Grundlage für Geschmack und Qualität – und dort liegen viele der wichtigsten Hebel, um Umweltwirkungen im Anbau zu verringern.

Unsere Arbeit im Ursprung begann auf der Finca Santa Elena in Costa Rica. Seit 2008 begleiten wir Luzma und unterstützen Projekte, die Anbaumethoden, Bodengesundheit und Ressourceneinsatz verbessern. Diese langfristige direkte Partnerschaft ist ein wichtiger Baustein unserer Arbeit für sorgfältig erzeugten Spezialitätenkaffee.

2014 kam mit Pacha Mama in Peru eine weitere enge Zusammenarbeit hinzu. Gemeinsam mit den FarmerInnen vor Ort entwickeln wir Maßnahmen für stabilere Ernten, bessere Infrastruktur und schrittweise umweltschonendere Anbau- und Verarbeitungsweisen.

Solche Partnerschaften wachsen über Jahre. Sie leben von Austausch, Vertrauen und einem gemeinsamen Verständnis von Qualität und Verantwortung. Deshalb unterstützen wir gezielt Programme und Initiativen unserer PartnerInnen, die im Ursprung wichtige Arbeit leisten – zum Beispiel Aufforstung, Weiterbildungen und effizientere Verarbeitungsschritte.

So entsteht Schritt für Schritt ein Netzwerk aus Fincas, Initiativen und Menschen, die sich für verantwortlichen Kaffeeanbau engagieren und gemeinsam daran arbeiten, die Emissionen im Ursprung zu verringern und hochwertigen Spezialitätenkaffee mit klar nachvollziehbarer Herkunft zu ermöglichen.

Pacha Mama, Zusammenarbeit seit 2014 – Peru
Transport
Segelschiff-Transport: deutlich geringere CO₂-Emissionen als Containerschiff

Transport vom Ursprung nach Murnau

Im Lebenszyklus unserer Kaffees hat der Weg vom Ursprung nach Murnau einen erheblichen Anteil an den Treibhausgasemissionen. Deshalb ist Transport ein fester Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsarbeit und ein wichtiger Hebel, um die Umweltwirkungen entlang der Lieferkette zu verringern.

Im Jahr 2025 erreichte uns erstmals Kaffee per Segelschiff. Segelschiffe werden überwiegend durch Windkraft angetrieben und kommen – nach Angaben des Betreibers – mit deutlich geringeren Emissionen aus als herkömmliche Frachtschiffe. Diese Form des Transports möchten wir schrittweise ausbauen und den Anteil der so transportierten Kaffees erhöhen, soweit geeignete Routen und Kapazitäten zur Verfügung stehen. Da derzeit nur ausgewählte Strecken verfügbar sind, entwickeln wir diesen Bereich Schritt für Schritt weiter.

Auch innerhalb Deutschlands wollen wir die Emissionen aus unseren Transporten senken. Ab 2027 planen wir erste Fahrten mit einem E-Lkw. Schritt für Schritt möchten wir den Anteil elektrisch abgewickelter Inlandstransporte für Rohkaffee erhöhen und so den Einsatz fossiler Kraftstoffe im Straßentransport weiter verringern.

Rösterei

Rösterei und Energieeinsatz

In der Rösterei entsteht der Charakter unseres Kaffees. Gleichzeitig achten wir darauf, unseren Energieeinsatz im Blick zu behalten und Verbesserungsmöglichkeiten zu nutzen. Die Röstung ist ein zentraler Teil unserer Wertschöpfung und ein wichtiger Hebel, um die Umweltwirkungen unserer Kaffees zu verringern.

2021 haben wir auf eine neue Rösttechnologie umgestellt, die – nach Herstellerangaben – bis zu 80 % weniger Gas benötigt als herkömmliche Anlagen und damit hilft, den Energieverbrauch im Röstprozess deutlich zu senken. Dieser Fortschritt zeigt, wie moderne Technik und traditionelles Handwerk zusammenwirken können.

Auch bei der Verpackung verfolgen wir klare Ziele. Ab 2027 stellen wir schrittweise auf Materialien um, die besser recycelbar sind. Mittelfristig ist es unser Ziel, möglichst alle Kaffeeverpackungen auf eine hohe Recyclingfähigkeit auszurichten.

Der Strom für unsere Rösterei stammt überwiegend aus unserer eigenen Photovoltaikanlage. An sonnigen Tagen erzeugen wir zeitweise mehr Energie, als wir selbst benötigen. In Zeiten mit geringer Sonneneinstrahlung ergänzen wir unseren Bedarf mit zertifiziertem Ökostrom.

So entsteht Kaffee, der sorgfältig geröstet wird – und bei dem wir kontinuierlich daran arbeiten, den ökologischen Fußabdruck der Röstung weiter zu verringern.

Versand

Versand und Verpackung

Auch der Versand spielt eine wichtige Rolle für den CO₂-Fußabdruck unseres Kaffees. Seit 2018 versenden wir unsere Pakete an EndkundInnen mit DHL und nutzen dabei die vom Versanddienstleister angebotenen Programme im Bereich Klimaschutz. So achten wir auch bei der Wahl unserer Logistikpartner darauf, dass sie sich mit eigenen Maßnahmen für den Klimaschutz engagieren.

Beim Verpackungsmaterial achten wir auf einen sparsamen Einsatz von Ressourcen. Unsere Kartons und ein Großteil des Füllmaterials bestehen aus recycelten oder recycelbaren Rohstoffen. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Menge an Verpackung weiter zu verringern und dennoch einen sicheren Versand zu gewährleisten.

Für die Zukunft möchten wir den Versand Schritt für Schritt verbessern – etwa durch optimierte Verpackungsgrößen, zusätzliche Mehrwegoptionen und die Zusammenarbeit mit PartnerInnen, die verstärkt auf elektrische Zustellfahrzeuge setzen. Unser Ziel ist ein Versand, bei dem sorgfältig gerösteter Kaffee mit möglichst geringen zusätzlichen Emissionen bei unseren KundInnen ankommt.

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