Weiße Kaffeepackung Nossa Senhora Brasilien der Murnauer Kaffeerösterei mit Latte-Art-Motiv und Bio-Siegel

Malabar Monsooned

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Weiße Kaffeepackung Nossa Senhora Brasilien der Murnauer Kaffeerösterei mit Latte-Art-Motiv und Bio-Siegel

Malabar Monsooned

Indien

Ideal für: Espresso / Herdkanne | Vollautomat | Siebträger

Profil: Milchschokolade | Dunkle Schokolade | Walnüsse

Gewicht
Ab 8,45 € Grundpreis 33,80 €/kg
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    Wir rösten täglich frisch in unserer Manufaktur in Bayern – schonend im Trommelröstverfahren für volles, ausgewogenes Aroma.

In der Tasse

Indischer Küstensturm für entspannte Kaffeepausen.

Malabar Monsooned, Indien: In der Küstenregion Malabar wird der Kaffee der Wärme und Feuchtigkeit des Monsuns ausgesetzt, es entwickeln sich intensive Profile und der Malabar ist cremig und hat einen würzig-kräftigen Hauch. Dieser 100% Arabica gelingt großartig in Herdkanne, Siebträger und Vollautomat und zeigt seine Stärke als Espresso und in milchbasierten Getränken. In der Tasse entfalten sich Noten von Walnüssen, dunkler Schokolade und Milchschokolade, mit öligem Körper, dunkel geröstet, kräftig und zugleich harmonisch im Nachklang – wie ein kleiner Küstensturm in der Espressotasse, entstanden an der indischen Westküste.

Dieser indische Küstensturm gehört seit Jahren zu den Lieblingskaffees unserer KundInnen.

In der Tasse NUSSIG | SCHOKOLADIG Nussig Schokoladig Walnüsse Dunkle Schokolade Milchschokolade

Herkunft & Farm

Malabar Monsooned

Malabar Monsooned

Die Malabarküste

im Südwesten Indiens gilt als eines der frühen Kaffeeanbaugebiete des Landes. Von hier aus wurde Kaffee bereits früh verschifft, nachdem er aus dem abessinischen Hochland Äthiopiens über den Jemen nach Indien gelangt war. Entlang der Küste und im Hinterland bewirtschaften heute zahlreiche FarmerInnen Parzellen in Höhenlagen von etwa 600 bis 1.600 Metern. Das feuchtwarme Küstenklima und die Hanglagen im Landesinneren bieten stabile Bedingungen für robuste Arabica-Pflanzungen. Dieser Kaffee stammt von verschiedenen Betrieben der Region, in denen vor allem die Varietäten Kent, Catimor und Selection 9 angebaut werden. Sie sind an die lokalen Bedingungen angepasst und liefern dichte Bohnen, die sich besonders gut für die spezielle Monsooning-Aufbereitung eignen. Geerntet wird in der Hauptsaison von Oktober bis Februar.

Monsooning

ist eine Aufbereitungsform, die es nur in Indien gibt. Historisch entstand sie als Nebeneffekt langer Seereisen nach Europa, als Kaffee in hölzernen Segelschiffen während der Monsunzeit über Wochen feuchten, warmen Winden ausgesetzt war. Die Bohnen nahmen Feuchtigkeit auf, quollen auf und wechselten ihre Farbe von grün zu einem blassen Gelb. Heute wird dieser Effekt gezielt und kontrolliert nachgebildet. Sonnentrockene Arabica-Cherry-Bohnen werden in gut belüfteten Lagerhäusern an der Malabarküste ausgebreitet. Während der Monsunmonate von Juni bis September sind die Seitenwände geöffnet, damit die feuchten Winde ungehindert zirkulieren können. Über 12 bis 16 Wochen nehmen die Bohnen kontinuierlich Feuchtigkeit auf, verlieren an Dichte, werden größer und ändern ihre Farbe. Mehrmals täglich werden sie von Hand gewendet; am Ende folgen Polieren, Grading und Farbsortierung für ein homogenes, glänzendes Bohnenbild. Aufgrund des geringen Gewichts empfiehlt sich bei der Röstung eine Dosierung nach Volumen statt nach Gewicht.

Indien

ist für eine große Vielfalt an Aufbereitungsarten und regionalen Spezialitäten bekannt. Neben klassisch gewaschenen und natürlich aufbereiteten Kaffees nimmt monsooned Kaffee aus der Region Malabar eine Sonderstellung ein. Er zählt zu den Raritäten des Landes, da das Zusammenspiel aus Klima, Infrastruktur und Erfahrung nur in wenigen Küstenbereichen gegeben ist. Die Malabarküste mit ihren monsunreichen Monaten und der Nähe zum Meer bietet genau die Bedingungen, die für ein kontrolliertes Monsooning nötig sind. Auf den beteiligten Farmen arbeiten die ErzeugerInnen mit klaren Qualitätszielen. Die Auswahl geeigneter Varietäten, eine auf die Höhenlage abgestimmte Bewirtschaftung und die sorgfältige Vorbereitung der sonnengetrockneten Cherries bilden die Grundlage, bevor der Monsooning-Prozess beginnt. So entsteht ein Kaffee, der deutlich aus dem üblichen Arabica-Bild herausfällt und in der internationalen Szene als eigenständiger Stil wahrgenommen wird.

Du bist in der Region? Viele unserer Produkte kannst du auch vor Ort in unserem Kaffeehaus genießen – zusammen mit hausgemachtem Kuchen! Hier findest du zu uns in das Murnauer Kaffeehaus.

Farm Fakten

Farm
Mehrere kleinbäuerliche Betriebe
Varietäten
Kent , Catimor , Selection 9
Aufbereitung
Monsooned
Anbauhöhe
600 - 1.600 m
Frische Cappuccino-Tasse mit Latte Art der Murnauer Kaffeerösterei auf Untertasse mit Löffel und Juteserviette auf Holztisch

Das sagen unsere KundInnen

(4,9)
Echte Bewertungen unserer Kaffee-LiebhaberInnen

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Häufige Fragen zum Malabar Monsooned

Welcher Röstgrad passt gut zu Espresso?

Für Espresso wählen viele Homebaristi mittlere bis dunklere
Röstgrade mit ausgeprägter Süße, dichter Textur und dezenterer Säure. Mittlere
Röstungen bringen oft eine harmonische Mischung aus Schokolade, Nuss und
dezenter Frucht, dunklere Röstungen betonen Röstaromen, Kakao und kräftigen Körper.
Die passende Wahl hängt stark vom persönlichen Geschmack und von Milchgetränken
oder purer Zubereitung ab.

Warum schmeckt mein Espresso sauer?

Ein säuerlicher Espresso weist häufig auf Unterextraktion
hin. Typische Ursachen sind ein zu grober Mahlgrad, eine kurze Bezugszeit oder
eine geringe Getränkemenge bei gleichzeitig niedriger Temperatur. Homebaristi
können die Mühle etwas feiner stellen, die Durchlaufzeit in einen Zielbereich
von meist 20–30 Sekunden bringen und gegebenenfalls die Temperatur leicht
erhöhen, um mehr Süße und Körper zu entwickeln.

Warum hat mein Espresso kaum noch Crema?

Eine sehr dünne oder rasch verschwindende Crema kann auf
Bohnen mit wenig verbleibendem CO₂ hindeuten, zum Beispiel nach langer Lagerung
oder bei starker Hitzeeinwirkung. Auch Mahlgrad, Dosis und
Maschineneinstellungen spielen hinein. Frische, gut gelagerte Bohnen in
Kombination mit passendem Mahlgrad und sauberem Equipment erzeugen in der Regel
eine deutlich vollere, stabilere Crema.

Wie viel Gramm Kaffee brauche ich für einen Espresso?

Für einen doppelten Espresso haben sich in vielen Setups
etwa 16–18 g Kaffee in
einem passenden Doppelsieb bewährt. Die genaue
Dosis hängt von Siebgröße, Bohne
und gewünschtem Stil ab, entscheidend ist vor allem
Konstanz: gleiche Füllmenge, gleiche Verteilung und
gleiche Bezugsparameter führen zu deutlich stabileren
Ergebnissen.

Warum ist mein Espresso bitter?

Kräftige Bitterkeit deutet oft darauf hin, dass der Espresso
sehr lange extrahiert wurde oder der Mahlgrad deutlich feiner eingestellt ist.
Ein etwas gröberer Mahlgrad und ein Stopp des Bezugs bei niedrigerem
Getränkgewicht können den Geschmack harmonisieren. Auch die Wahl der Röstung
spielt eine Rolle: Mittlere Röstgrade bieten oft eine angenehme Balance aus
Süße, Struktur und dezenten Röstaromen.

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